Musik macht Spaß und befreit!
Ja, das tut sie auch, Musik kann uns in einen euphorischen, fliegenden Zustand versetzen, den wir nicht missen wollen – wenn alles klappt.
Dafür erarbeitet ein Musiker wie ein Spitzensportler die Zusammenarbeit von körperlicher Leistung und künstlerischem Ausdruck, um dies im Konzertmoment genau auf den Punkt zu bringen – wenn alles klappt, dass wird das zum Höhepunkt der Karriere und zum Flow-Gefühl.
Wenn nicht, dann entsteht erheblicher Stress, oft unter erheblichem psychischem Druck. Musiker sind keine logischen Menschen – meistens mit einem übergroßen künstlerischen Ausdruckswillen ausgestattet, trainieren sie oft über die Grenzen der eigenen Kräfte weiter, immer auf der Suche nach der perfekten Melodiegestaltung, nach dem perfekten Ton. Eine Pause macht man dann erst, wenn der Schweiß schon die Ärmel herunter rinnt, wenn der Arm schon schmerzt oder bereits taub ist oder die Stimme nur noch krächzt. Egal ob die Stimme nicht mehr will oder die Finger am Klavier steif werden – wenn die Musik nicht klappt, dann muss man einfach mehr üben. Emotionen werden nicht beachtet. Sie sind vielmehr ein lästiges Übel, das man besser nicht hochkommen lässt. Musiker sind Meister darin.
Das geht eine Zeitlang gut, bis der Körper nicht mehr ganz jugendlich ist und sich nicht mehr so schnell regenerieren kann. Dennoch ignoriert man die Problematik so gut es geht, denn der Wille ist ungebrochen und weit stärker als der Verstand. Aber auch das funktioniert nur noch auf Zeit. Berufsmusiker sind Hochleistungssportler, aber von Aufwärmen und von guter Muskelarbeit haben sie keine Ahnung. Über die Jahre hin entsteh ein Ungleichgewicht, da der Körper durch den Stress in Kompensation immer noch die gleiche Hochleistungsform versucht aufzubringen.
Das Ergebnis kann sich zeigen in Ausfällen von Muskulatur und emotionalem Stress. Der Besuch beim Arzt bringt dann auch nur einen Ausschluss von pathologischen = krankhaften Symptomen. Eventuell kommen dann Medikamente und Drogen ins Spiel, die den Körper weiter in die Kompensation treiben.
Das Institut für Musikerstress möchte den Körper wieder gerade richten und auf die Suche nach der Ursache der Kompensation gehen. Ist hier wieder eine Balance gefunden, arbeitet das gesamte System besser.
Das Konzept steht mit folgenden Methoden:
- Kinesiologie
- Hypnose
- Autogenes Training
- Progressive Muskelrelaxation
- Stress-Management
was noch fehlt sind die Räumlichkeiten…aber ich arbeite daran !
Vorerst kann man Einzeltermine bei mir abmachen, alles Weitere im Laufe des Jahres
Der Besuch von Kursen am Institut für Musikerstress ersetzt nicht den Arztbesuch. Es werden keine Krankheiten behandelt, sondern wir arbeiten an Stress und Energie!