Sängerin

singen - die intensivste Verbindung von Körper und Musik! 

Gesungen habe ich schon immer, dafür bin ich meinen Genen unendlich dankbar (Großvater war Komponist, Vater ist Pianist, Mutter ist Pianistin, Malerin und Konzertmanagerin, Bruder ist Organist und Kantor in Saarbrücken). Aber eigentlich sollte ich mit der musikalischen Tradition brechen und Physikerin werden. Nach meinem ersten erfolgreichen solistischen Gesangsauftritt in der dritten Grundschulklasse mit Peter Cornelius’ „Drei Kön’ge“ machte ich dann aber meinen Eltern einen Strich durch die Rechnung und erwählte doch die Musik.

Zunächst erwählte ich die Violine, machte brav damit Examen und legte dieses ziemlich schwer zu spielende Instrument nach dem Examen aber wieder zurück in seinen Kasten – wo es heute noch schlummert und darauf wartet, wieder zum Klingen gebracht zu werden.

Meine eigentliche Liebe gehört dem zu Klang gebrachten Körper, dem Gesang!

Also studierte ich weiter und testete, wie sehr man den Zusammenklang von Seele, Emotionen, Körper und Musik zustandebringen kann. Neben meinen Professoren dort (Christiane Hampe und Siegmund Nimsgern) inspirierten mich viele Sänger (Marius von Altena, Barbara Schlick, aber auch Phil Collins). Besonders die Arbeit mit Christoph Prégardien und Emma Kirkby inspirierten mich zu meiner eigenen Art zu Interpretieren.

Einheit von Körper, Atemführung und musikalischer Linie - Der Spannungsbogen einer Melodie, sei sie nun 1000 Jahre oder 3 Minuten alt, ist das oberste Ziel meiner Interpretation.

Ich habe keine Skrupel in einem Konzert oder Liederabend unterschiedliche Stile und auch E- und U-Musik zu kombinieren. Mich fasziniert die Energie der Musik und nicht das Entstehensdatum! Ich atme die En ergie des Komponisten ein und meine Stimme stellt sich zusammen mit dem Körper auf Bruckner oder Monteverdi ein. Durch ein unbewusstes Verständnis der Tonsprache des Komponisten – ein Vorteil meiner Hypnoseausbildung!

4 Responses

  1. Heinz Mang says:

    Liebe Frau Leonardy,

    ich hatte gestern Abend das Vergnügen, dem ersten gemeinsamen Konzert der Leonardy-Löwen beiwohnen zu können und mich von Ihrem und dem Können von Vater und Bruder überzeugen lassen zu können. Respekt und Kompliment zugleich für diesen Jahresendgenuss. Ich hoffe, dass es keine Eintagsfliege war!!
    Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für das Neue Jahr 2013.

    Heinz Mang

    • Eva says:

      Vielen Dank Herr Mang
      Ich denke für eine Eintagsfliege hat es uns zuviel Spaß gemacht ;)
      Und die Planung für Teil 2 hat schon begonnen!!

      Ihnen auch ein frohes neues Jahr!
      Eva Leonardy

  2. E.D. says:

    Hi, wollte nur mal Hallo sagen. Nach dem Kurs in Neuburg, in dem Du uns letztes Jahr gemeinsam mit Emma Kirkby geschult hast, ist so einiges passiert. Neue Ensembles, schon drei mal mit der Lautten Compagney singen dürfen und erste kleine Solo-Sachen. Und, yeah, bin nun endgültig Countertenor – und das bis zum Gis! Es ist echt eine neue Zeitrechnung -> vor und nach Eurem Kurs. Hoffe zwar, dass ich noch mal kommen darf – aber ich konnte dieses Jahr keine Aufnahme einreichen, weil wir echt viele Termine hatten. Ansonsten schließen sich bei mir die prima vista Lücken (hatten letztens eine Prüfung und eine von zwölf zu lösenden Aufgaben waren ein paar Systeme vom Blatt zu singen – was gelang). Also nochmal: DANKE!!! Deine Schulungen hat wirklich bleibenden Eindruch hinterlassen und hingehauen. Grüße aus Berlin.

    • Eva says:

      Hallo mein Lieber!
      Wie schön von Dir zu lesen!!!
      Das war eine tolle Woche letztes Jahr und hat bei mir auch so einiges verändert. Irgendwann komm ich nach Berlin man was essen zu Dir!
      Wo muss ich dann hin!
      Liebe Grüße Eva

Hinterlasse eine Antwort

*


*